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Michael Böhm

Mein Name ist Michael Böhm. Betriebswirt aus Düsseldorf.
Seit drei Jahrzehnten bin ich Führungskraft und Kommunikationsberater —
zwei Perspektiven, die ich für die Hotellerie heute zusammenführe.

Als Verkaufstrainer, Filialleiter, Projektmanager und Geschäftsführer habe ich Teams aufgebaut, Konflikte moderiert und Menschen begleitet, die kurz davor waren aufzugeben.
Nicht aus dem Lehrbuch. Aus jeder Schicht.

Was ich in dieser Zeit gelernt habe:
Führung ist kein Status. Führung ist ein Kommunikationsstil.
Wer ihn beherrscht, hält sein Team zusammen —
im vollen Sommer wie in der leeren Woche.
Wer ihn nicht beherrscht, verliert Menschen schneller, als er neue findet.

Gemeinsam mit meinem Partner Jan-Dirk Haskamp habe ich daraus
die 30-Schritte-Leadership-Challenge für die Hotellerie entwickelt.
Mit Szenarien aus Rezeption, F&B und Housekeeping. Nichts Theoretisches.
Nichts Allgemeines. Führung, die im Hotel-Alltag funktioniert — weil sie aus ihm kommt.

Drei Werte tragen meine Arbeit: Ehrlichkeit. Verlässlichkeit. Humor.
Deshalb verspreche ich Ihnen nichts, was Ihre Führungskräfte nicht in den ersten Wochen selbst spüren werden.


Jan-Dirk Haskamp

Mein Name ist Jan-Dirk Haskamp. Handwerker aus Leidenschaft.

Dreißig Jahre führte ich den Familienbetrieb in Heiligenhafen  — Sanitär, Heizung, und vor allem: Bäder, die Menschen wirklich berührten, weil jedes kleinste Detail stimmte. Doch dann rief mich die Welt um an den schönsten Orten der Welt Coachingprogramme anzubieten.

Parallel dazu habe ich gelernt, was Menschen bewegt. Mit Design und Technologie. Mit Kunsthandwerk und später mit NLP. Mit Coaching von Führungskräften, die verzweifelt waren, weil ihnen niemand gesagt hatte: Führung braucht nicht Bücher. Führung braucht Klarheit über sich selbst.

"Denn bevor auch Du andere führen kannst, musst Du Dich zuerst selbst führen!"

Was ich in dieser Zeit sah, hat mich nicht losgelassen: Führungskräfte werden ernannt, nicht vorbereitet. Sie machen Fehler, die vermeidbar wären. Und dann verlieren Unternehmen jedes Jahr 20 bis 30 Prozent ihrer Leute, bevor sie zwei Jahren da wahren. Es ist das kaputte System zu ändern, nicht die Menschen.

Da habe ich verstanden, dass der gleiche Anspruch, den ich an meine Bäder gestellt habe — Präzision, keine Kompromisse, alles muss stimmen — dieser Anspruch gehört auch in die Führung.

Gemeinsam mit Michael Böhm entwickle ich daraus Strukturen, die funktionieren. Nicht weil ich ein Buch gelesen habe. Sondern weil ich dreißig Jahre lang gesehen habe: Alles bleibt nur eine Idee, bis Du es im Hier und Jetzt wirklich werden lässt. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Jetzt.

 Werte die meine Leben tragen: Achtsamkeit —  ist das Ende der Verknüpfungen der Illusionen.  Gerechtigkeit — weil Führung fair sein muss. Vergebung — ist der Größte Gamechanger und lässt jeden so sein wie er/sie ist. Tiefgründigkeit — weil oberflächlich nur Probleme reproduziert. Verbundenheit — weil niemand allein Systeme verändert.

Deshalb verspreche ich Ihnen: Was Sie mit uns aufbauen, wird real. Nicht theoretisch. Nicht schön anzuhören. Real. Weil wir nicht reden, bis die Luft dünn wird — sondern erschaffen, bis die Veränderung anfängt, sichtbar zu werden.


Jedes Jahr werden 100.000 Leute  ohne Ausbildung als Führungskräften, in die Hölle ihres Lebens geschickt.

Das MiJaDO Prinzip

Unsere Firma MIJADO und das MIJADO Prinzip wendet sich als erstes genau an diese Führungskräfte. Unser Ziel ist es, jährlich mindestens 2000 Führungskräften eine bezahlbare Grundlagenausbildung in 30 Schritten zu ermöglichen. Eine Ausbildung, die sich ohne Präsenzseminare in die tägliche Schicht integrieren lässt.
Und damit die Führungskräfte nicht erst alle Schritte durchlaufen müssen, um sich in ihrer Führungsrolle sicherer zu fühlen, werden sie vom Tag 1 dieser Ausbildung einen KI-FK-Bot nutzen können, der ihnen 24/7 alle Führungsspezifischen Fragen beantworten können.

Und natürlich werden auch in Kürze dank dem MIJADO Prinzip die Möglichkeit bestehen die allgemeine Verwirrungen der Mittarbeiter zu entwirren und in allen gewünschten  Bereichen, Grundlagen - Klarheit - Struktur zu erschaffen. 

Das Konzept der Radikalen Ehrlichkeit

Radikale Ehrlichkeit bezeichnet die bewusste, klare und transparente Kommunikation von Erwartungen, Feedback, Grenzen und Verantwortung als Grundlage wirksamer Führung und belastbarer Zusammenarbeit. Im Rahmen der Führungskräfteausbildung von ClarityLead Lab (Marke der MiJaDo UG) ist sie kein „Soft Skill", sondern eine strukturelle Voraussetzung für erfolgreiche Leadership-Entwicklung.

Was radikale Ehrlichkeit in der Führung bedeutet

Die konsequente, respektvolle und transparente Kommunikation umfasst:

  • Klare Erwartungen: „Deine Hauptaufgabe ist es zu führen, nicht mitzuarbeiten"

  • Direktes Feedback: Ehrliche Bewertung von Leistung und Entwicklungsbedarf ohne Beschönigung

  • Grenzen setzen: Transparente Kommunikation von Möglichkeiten und Limitationen

  • Verantwortung übernehmen:enfache Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten

Der goldene Mittelweg: Radical Candor

Radikale Ehrlichkeit ist der goldene Mittelweg zwischen:

ExtremBeschreibung
Radikale OffenheitEhrlich + persönlich kümmern sich
AggressionEhrlich + ohne sich zu kümmern 
Manipulative UnaufrichtigkeitWeder ehrlich + noch kümmern 
Ruinöse EmpathieKümmen + ohne ehrlich zu sein 

Dies basiert auf Kim Scotts Radical Candor Framework, das die Balance zwischen persönlicher Zuwendung und direkter Herausforderung fordert.

Vier Fragen für radikale Ehrlichkeit (nach Radical Candor)

ClarityLead Lab integriert diese Selbstreflexion in das Trainingsprogramm:

  1. Bin ich wahrhaftig, offen und bewusst? – Authentizität und Ehrlichkeit als Basis bewusster Führung

  2. Spreche ich unbestreitbar? – Klarheit und Wahrheit für effektive Kommunikation

  3. Bin ich in gutem Glauben und mit Energie dabei? – Positives Engagement für produktive Gespräche

  4. Höre ich aktiv und tief zu? – Aktives Zuhören für Verständnis und Vertrauen

Strukturelle Umsetzung in der MiJaDo UG

Radikale Ehrlichkeit wirkt nur dort, wo Führung strukturell priorisiert wird. ClarityLead Lab setzt daher auf:

  • Verbindliche Leadership-Trainings und Coaching

  • Regelmäßige Formate: Jour Fixes, Mitarbeitergespräche, Entwicklungsgespräche

  • Tools für Feedback und Kommunikation bereitstellen

  • Zeit schaffen für Führung: 70–80% Führungszeit, 20–30% Fachaufgaben

  • Führungskompetenz systematisch aufbauen

Warum radikale Ehrlichkeit für ClarityLead Lab entscheidend ist?

Weil ohne ehrliche und werteorientierte Führung ist der schönsten Unternehmens-Purpose ein Hohn. Radikale Ehrlichkeit etabliert eine Kultur ohne Angst, in der Fehler machen und Schwäche zeigen erlaubt sind. Dies fördert Vertrauen, Befähigung anderer und kontinuierliches Lernen – Kern elemente regenerativer Führung.


Die drei sokratischen Kommunikationsfilter in der Führungskräfteausbildung der ClarityLead Lab

Kern der sokratischen Filter

Sokrates (470–399 v. Chr.) zugeschrieben ist ein einfaches Fragesystem zur bewussten und wertschätzenden Kommunikation – die drei Filter (auch „drei Siebe“):


FilterFrageBedeutung
1. Wahrheit„Ist es wahr, was ich erzählen will?“Prüfung auf Wahrheitsgehalt – keine Unwahrheiten oder Halbwahrheiten weitergeben 
2. Güte/Herzen„Kommt es von Herzen? Ist es gut/positiv?“Motivation prüfen – kommt die Nachricht von Herzen oder aus Geltungssucht, Tratsch, Negativität? 
3. Nutzen„Hilft es meinem Gesprächspartner wirklich weiter? Ist es notwendig?“Nur sagen, was dem anderen aktiv anbelangt und Handlungsbedarf hat 


Sokrates' Fazit: „Wenn es weder wahr, noch gut, noch notwendig ist, so lass es begraben sein. Belaste weder dich noch mich damit.“

Relevanz für Führungskräfteausbildung bei ClarityLead Lab

1. Gesprächshygiene und Führungskultur

Die Filter dienen als Tool zur Gesprächshygiene, das Führungskräfte von schlechten Kommunikationsmustern befreit: Tratsch, üble Nachrede, Klagen, Beschuldigungen, Geltungssucht. Für ClarityLead Lab bedeutet dies: Führungskräfte lernen, wertschätzend und achtsam zu kommunizieren – was ein positives soziales Umfeld im Team schafft.

2. Fragende Führung statt belehrendes Führungsverhalten

Sokrates' Grundhaltung „Ich weiß, dass ich nichts weiß“ bildet die Basis für fragende Führung: Führungskräfte sind „Geburtshelfer“, die ihre Expertinnen und Experten im Team unterstützen, die richtige Lösung zu erarbeiten. Die drei Filter unterstützen diese Haltung, indem sie Führungskraften dazu bringen, vor jeder Aussage kritisch zu prüfen, ob sie wirklich sinnvoll ist.

3. Bewusstsein für Wortkonsequenzen

Die Filter machen Führungskräfte bewusst, dass Worte Konsequenzen haben. In der ClarityLead-Lab-Ausbildung lernen Führungskräfte:

  • Sich von empfindlichen Themen fernhalten (politisch brenzliche Bereiche, verletzende Bemerkungen)

  • Den Fokus aufs Gegenüber und seine Befindlichkeiten zu nehmen

  • Sinnstiftende Themen zu wählen, die dem Gesprächspartner Nutzen bringen

4. Gemeinsamer Lernraum für Erkenntnisgewinn

Wie bei Sokrates' Dialogmethode Maieutik (Hebammenkunst) geht es darum, einen gemeinsamen Lernraum aufzuspannen, in dem zwei „Nicht-Wissende“ gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven Erkenntnisgewinn herstellen. Die drei Filter helfen Führungskräften, diesen Raum zu schützen und zu pflegen.

5. Praktische Anwendung im Führungsalltag

Für ClarityLead Lab ist zentral, dass die Filter ein einfaches, praktisches Tool bieten, um Gesprächsverhalten bewusst zu machen und zu optimieren. Drei Tipps für die Anwendung:

  1. Offene Fragen stellen – keine Ja/Nein-Fragen, die Gespräche einengen

  2. Ausgewählte Fragen parat haben – nicht zu viele, um kein Verhör zu wirken

  3. Druck rausnehmen und Pausen aushalten – ernsthaftes Reflektieren ermöglichen


Die Filter bilden damit eine fundamentale Komponente für moderne, fragende Führung, die Experten im Team unterstützt statt sie zu belehren.